Aktuelles

Fortsetzung der Moscheeführungen an der Zentralmoschee Köln
 
Ab sofort können Besucher/innen der Zentralmoschee Köln an den öffentlichen Führungen mittwochs, freitags, samstags und sonntags jeweils um 15.00 Uhr wieder teilnehmen.
 

Gemäß der aktuell geltenden Corona Schutzverordnung NRW sind folgende Voraussetzungen für die Teilnahme an unseren Führungen zu beachten:

  • Nachweis über eine vollständige Impfung oder der Nachweis einer Genesung (kurz 2G-Regel), ausgenommen sind Kinder und Schüler/innen
  • Alle Besucher sind verpflichtet, eine medizinische Maske zu tragen
  • Die Gruppe muss sich an die geltenden Abstandsregeln von 1,50 Meter halten.

 

Liebe Besucher,

wir bieten für Gruppen begleitete Führungen (Dauer ca. 1 Stunde) nur zum Themenkomplex Islam und Dialog im Kuppelsaal an. Alle weiteren Themen sind mit Mehraufwand und Kosten verbunden.

Terminanfragen sind dabei stets über das Online Antragsformular zu bekunden. Es werden täglich mehrere Führungen angeboten, wobei die Uhrzeiten unter Berücksichtigung der Gebetszeiten variieren. Die Moscheeführungen finden täglich von 09.30-18.00 Uhr statt. Für die Interessenbekundung an einer Führung nutzen Sie bitte unbedingt das Online Antragsformular (http://www.zentralmoschee-koeln.de/anfrageformular), da dies die Arbeitsgrundlage für die weitere Bearbeitung ist.

 


BOOSTERN & IMPFEN im Veedel!

Impfaktion an der Zentralmoschee Köln

Dieses Wochenende finden an der Zentralmoschee Köln am Samstag und Sonntag, jeweils 9:30-16:00 Uhr, Booster- und Corona-Impfungen statt.

Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen sind gleichermaßen zu diesem Termin möglich.

Das Moschee-Forum realisiert dies in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kölner Fachärzten und ehrenamtlichen Helfern aus der Gemeinde. Die DITIB empfiehlt, sich gegen das Corona-Virus impfen zu lassen, um das eigene, aber auch das Leben ihrer Nächsten und aller anderen zu schützen. Denn gemeinsam tragen alle Verantwortung füreinander und miteinander. Daher bietet die Zentralmoschee Köln ein drittes Impfwochenende an.

Ohne weitere Formalitäten oder Anmeldung können sich Bürgerinnen und Bürger zu diesem Termin mit dem mRNA-Impfstoff MODERNA (Spikevax®) impfen lassen. Dieser Impfstoff ist laut Impfempfehlung der StiKo nur für Impflinge über 30 Jahre vorgesehen.

Für Impflinge unter 30 Jahren ist laut dieser Empfehlung nur BIONTECH zugelassen.
Seit zwei Wochen sind wir mit dem Krisenstab der Stadt Köln und der KV-Nord im Gespräch, um auch diesen Impfstoff zu dem Termin zu bekommen. Einen Impfstoffmangel gibt es ja nicht, zumal die Stadt Köln auch überall BIONTECH verimpfen. Wir sind also optimistisch.

Der Abstand zur ersten Impfung sollte mindestens 3 Wochen betragen, zwischen der zweiten und der Booster-Impfung laut Empfehlung mindesten 6 Monate.

Mitzubringen sind folgende Unterlagen:

– CHIP-Karte der Krankenkassen (Privatpatienten sind auch willkommen)
– Personaldokument (Ausweis, Pass, Aufenthaltstitel)
– digitaler oder Impfausweis in Papierform (sonst ist die Impfung nicht möglich!)

Um Wartezeiten zu verkürzen, bitte diese Formulare ausgefüllt mitbringen:
Aufklärungsmerkblatt:
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19/Aufklaerungsbogen-de.pdf?__blob=publicationFile

Anamnesebogen:
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19/Einwilligung-de.pdf?__blob=publicationFile

Köln, 14.12.2021
Zentralmoschee Köln



Antragstellung zum öffentlichen Gebetsruf an der Zentralmoschee erfolgt

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach ersten Gesprächen mit der Stadt ist die Antragstellung für den öffentlichen Gebetsruf an der Zentralmoschee nunmehr Anfang der Woche erfolgt. Die Vereinbarung aus dem Jahre 2008, die mit der Stadt Köln getroffen wurde, wird mit einer neuen Vereinbarung abgelöst werden.

Damit ist das Verfahren eingeleitet, dessen Dauer derzeit nicht absehbar ist.

Ein Info-Flyer und Gespräche mit der Nachbarschaft bezüglich des öffentlichen Gebetsrufes sind in Vorbereitung. Ansprechpartner diesbezüglich ist das MoscheeForum (-Team), vertreten durch den Direktor Murat Şahinarslan.

Ebenfalls ist die DITIB Köln mit weiteren Kölner Moscheegemeinden, sowohl aus dem DITIB-Verband als auch anderen, im Gespräch.

Köln, 24.11.2021
Pressestelle
Zentralmoschee Köln


Tag der offenen Moschee 2021

25 Jahre TOM – Moscheen gestern und heute | 03. Oktober 2021 | Zentralmoschee Köln


Der Gebetssaal am Baukomplex ist der der muslimischen Gemeinde im Juni 2017 zur Nutzung übergeben worden.

Die Stadt Köln, unter dem Aspekt Wissenschaft, Kultur, Kunst, Handel und Tourismus eine der wichtigsten und historischen Städte in Nordrhein Westfalen, wird mit der DITIB-Zentralmoschee nicht nur um eine Moschee bereichert. Dieses außergewöhnliche Gotteshaus, das auch den Charakter eines Kulturzentrums trägt, bietet neben den täglichen Gebeten auch Platz für sehr unterschiedliche soziale Räume und verschiedenste religiösen und sozialen Dienstleistungen.

http://ditib.de/detail1.php?id=600&lang=de


Die Zentralmoschee: Würdige Heimstätte für eine Glaubensgemeinschaft

Dem Hinterhof entwachsen

DITIB bietet seit 1984 als Hauptsitz des größten muslimischen Dachverbands auf dem angestammten Gelände in Köln-Ehrenfeld vielfältige Dienste für die in ihr organisierten muslimischen Glaubensgemeinschaften an. Bis zum Abriss 2009 war die DITIB auf einem alten Fabrikgelände mit den über die Jahre gewachsenen Strukturen beheimatet. Schon innerhalb des alten Gebäudes war eine Moschee integriert, jedoch von außen als Moschee nicht erkennbar. Dieser provisorisch umgenutzte und baufällige Gebäudekomplex bot der Vielzahl religiöser, sozialer und kultureller Arbeiten und Veranstaltungen nicht mehr genügend Platz und machte damit einen Neubau erforderlich. Darüber hinaus war die Hinterhofmoschee durch den Bauzustand, aber auch die gegebene Baustruktur, wenig einladend.

Bereits im Jahr 1996 erging einem Ratsbeschluss der Stadt Köln, der alle muslimischen Glaubensgemeinschaften dazu aufforderte, gemeinsam den Bau einer repräsentativen Moschee zu realisieren. Nach jahrelangen Diskussionen und dem Scheitern aller städtischen Bemühungen zur Umsetzung dieses Ratsbeschlusses, entschied die DITIB dann 2001, das eigene Gelände umzugestalten. Aus dem im Jahr 2005 mit Unterstützung des Bundes Deutscher Architekten (BDA) durchgeführten Architektenwettbewerbs, an dem 111 Büros teilnahmen, entwickelte sich dann der kompromissfähige Entwurf der Architekten Gottfried und Paul Böhm.

Durch den repräsentativen Neubau endlich werden ein würdevolle Moschee und ein Gemeindezentrum geschaffen, das über die religiösen, sozialen und soziokulturellen Dienste hinaus auch Raum für vielfältige Aktivitäten und Kooperationen bietet.

Die Architektur

Der neue Gebäudekomplex fasziniert durch das Zusammenspiel von Beton, Glas und Holz und wird geprägt von einer 36,5 m hohen transparenten Kuppel, die von zwei filigranen, 55 Meter hohen Minaretten eingefasst ist. Durch das Zusammenspiel von geschwungenen Betonschalen und großzügigen Glasfronten erhält der Bau seinen modernen und einladenden Charakter und beeindruckt durch das außergewöhnliche Raumgefühl.

In Formensprache und Materialwahl ist der gesamte Baukomplex und der Kuppelsaal eine Entwicklung von der traditionellen Baukultur hin zur modernen. Durch die großzügigen Freitreppen öffnet sich der Bau allen Besuchern, schafft dies doch das Gefühl, der öffentliche Raum erstrecke sich über die einladenden Treppen in den Gebäudekomplex hinein. So werden Schwellen- und Kontaktängste abgebaut und der einladende Charakter von Bau und Gemeinde gleichermaßen betont.

In der Einordnung eröffnet sich der Bau dem Besucher unter vielen Aspekten und bietet verschiedene Annäherungsmöglichkeiten. So kann der Besucher jeden seiner Schritte so vollziehen und lenken, wie es seinen individuellen Erwartungen, seiner Geschwindigkeit und Neugier entspricht. So laden verschiedene Bauelemente zu verschiedenen Anlässen ein, die der jeweilige Moscheebesucher bewusst vollziehen kann, ohne das Gefühl zu haben, mit etwas Fremden, Unerwartetem konfrontiert zu werden. Der Bau senkt in seiner Formensprache und Kommunikation die Hemmschwellen herab und steigert im selben Maße gleichzeitig Neugier und Faszination. So gibt es schon im Eingangsbereich die Möglichkeit, erst „Atmosphäre“ zu schnuppern, sich dem Ganzen schrittweise zu nähern und zu öffnen, dabei von einem Sog der Neugier und  Erwartung getragen das Gesamte für sich zu erschließen. Damit schafft der Moscheeneubau neue Perspektiven und Begegnungsmöglichkeiten mit dem vermeintlich Fremden und gleichzeitig doch so faszinierend Vertrautem.

Mit dem Neubau ist ein lockendes, zeitgemäßes und funktionales Gemeindezentrum entstanden, darüber hinaus ein würdige, repräsentatives Gotteshaus. Mit einer Moschee, die sichtbar und einladend ist, findet eine bewusste Verortung im Lebensumfeld –auch im architektonischen Sinne- statt. Denn „Integration durch Baukultur“ in ein städtisches Umfeld bietet über das Sichtbarsein und Sichtbarwerden eben auch Identifikationspunkte für alle Muslime in einem Teilwerdungsprozess, weit über Köln hinaus.

Fussnoten:
Die Moschee ist seit 2017 in Nutzung. Die Grundsteinlegung erfolgte Ende 2009 im Rahmen eines feierlichen Programms, das Richtfest fand im Februar 2011 statt. Die Eröffnung verschiedener Bauteile ist nacheinander erfolgt.
In den Bau fließen weder direkt noch indirekt Mittel von Bund, Land, Kommune oder EU. Die DITIB finanziert die Baukosten in Höhe von über 30 Mio. Euro über Eigenmittel und Spenden.